Verkehrsfreigabe des neuen Rad- und Gehwegs an der K3313 – Ein Gewinn für die gesamte Region

Nach einer intensiven Planungs- und Bauzeit konnte am 10. Juli 2025 der neue Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße K3313 zwischen Lorch und Weitmars feierlich freigegeben werden – rund vier Wochen früher als ursprünglich geplant. Bei „Kaiserwetter“ versammelten sich über 40 Gäste vor Ort, um diesen bedeutenden Meilenstein zu feiern – darunter Vertreter des Landkreises Ostalb, der Stadtverwaltung Lorch, der beteiligten Baufirmen, Planungsbüros und Anwohner.

In ihrem Grußwort betonte Bürgermeisterin Marita Funk die außergewöhnliche Dimension der Baumaßnahme: Gleich sechs Infrastrukturprojekte wurden in einem einzigen Bauabschnitt gebündelt realisiert – ein neuer Geh- und Radweg, die Erneuerung der Straßendecke, die Umgestaltung der Straßenführung im Kreuzungsbereich Weitmars/Walkersbach, der Austausch des Kanalsystems, die Erneuerung der Stromtrasse und die Verlegung von Breitband. Sie hob hervor, dass dieses Projekt nicht nur ein lang gehegter Wunsch aus dem Stadtentwicklungskonzept STEP 2035 sei, sondern auch ein Paradebeispiel für effiziente kommunale Zusammenarbeit und kluge Fördermittelnutzung. Die Maßnahme wurde mit einer Förderquote von über 90 Prozent durch Bund, Land und Landkreis umgesetzt, bei vergleichsweise geringem Eigenanteil der Stadt Lorch.
Anschließend sprach Landrat Dr. Joachim Bläse und lobte das gute Miteinander aller Beteiligten sowie die pragmatische und anpackende Art. Er reflektierte über die Herausforderungen durch zunehmend hohe bauliche Standards, betonte aber zugleich die Wichtigkeit moderner und sicherer Mobilitätsinfrastruktur, in der verschiedene Verkehrsformen gleichberechtigt nebeneinander Platz finden.
Matthias Strobel vom gleichnamigen Ingenieurbüro stellte in seinem Beitrag eindrucksvoll Zahlen und Daten vor: 1.200 Meter Kanalerneuerung, 14.000 Quadratmeter neue Asphaltdecke, 33 Schächte, 50 neue Straßeneinläufe – und nicht zuletzt die neue Brückenkappe, die eine sichere Querung für Radfahrende und Fußgänger gewährleistet.

Besonders erfreulich war, dass die gesamte Baumaßnahme rund vier Wochen früher fertiggestellt werden konnte als ursprünglich geplant – eine Seltenheit bei Infrastrukturprojekten dieser Größenordnung. Möglich wurde dies durch gute Vorbereitung, verlässliche Partner und ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten.
Ein herzlicher Dank galt daher allen beteiligten Firmen, dem Landratsamt Ostalb, dem Ingenieurbüro Strobel, den Mitarbeitenden des Stadtbauamts sowie den vielen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern, die für die Bauzeit sowie auch die Erstellung der neuen Verbindung Flächen bereitgestellt hatten. Ein großer Dank ging auch an die Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Verkehrsteilnehmendern, die während der Bauphase viel Geduld und Verständnis aufgebracht hatten.
Mit der neuen Strecke steht nun eine moderne, sichere und zukunftsgerichtete Verbindung zwischen Lorch und Weitmars zur Verfügung – für Radfahrer, Fußgänger, Autofahrer und alle, die nachhaltig mobil sein wollen. Wir wünschen allen Nutzerinnen und Nutzern eine allzeit sichere Fahrt!