Stadtbeete entwickeln sich zum Markenzeichen

Unsere Stadt engagiert sich seit 2017 im Projekt „Blühender Naturpark“ und kann auf eine sehr positive Entwicklung ihrer naturnahen Grünflächen zurückblicken. Neben Wildblumenwiesen rücken inzwischen auch Staudenbeete und Baumscheiben verstärkt in den Fokus – mit sichtbarem Erfolg für Artenvielfalt, Stadtbild und Aufenthaltsqualität.

In diesem Sommer wurden die Grünflächen gemeinsam mit dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und Biodiversitätsberater Dr. Philipp Unterweger begangen. Besonders die von den Bauhofmitarbeiterinnen und -mitarbeitern angelegten Staudenbeete haben sich hervorragend entwickelt und sind zu echten „Hummeltummelplätzen“ geworden – artenreiche Kleinlebensräume mitten in der Stadt.Kurz vor Weihnachten wurde der Stadt das Gutachten des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald (SFW) übergeben, das die naturnahe Gestaltung und Pflege der Grünflächen sehr positiv bewertet und Lorch als Vorbild für Biodiversität im urbanen Raum hervorhebt.

Bereits im November gab es auf dem Oria-Platz einen Aktionsnachmittag für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Dabei wurde gezeigt, wie die Staudenbeete angelegt werden und welche Möglichkeiten es gibt, ähnliche Flächen auch zu Hause zu gestalten.
 
Lorch ist eine von sechs Kommunen, die in diesem Jahr in die neue Projektphase des „Blühenden Naturparks“ gestartet sind. Ziel ist es, die naturnahe Pflege konsequent fortzuführen und die Stadtbeete weiterhin in ihrem charakteristischen Stil zu erhalten. Die „Hummeltummelplätze“ haben sich inzwischen zu einem Markenzeichen der Stadt entwickelt und zeigen, wie viel ökologische Wirkung auch kleine Flächen entfalten können, während sie zugleich die Aufenthaltsqualität und das Stadtbild verbessern.