Lesefreude teilen – Öffentliche Bücherschränke in unserer Stadt

In unserer Gesamtstadt Lorch laden mehrere öffentliche Bücherschränke zum Tauschen, Schmökern und Verweilen ein. Was als einzelne Initiative begann, ist zu einem stadtweiten Angebot geworden, das Bücherfreundinnen und Bücherfreunde unkompliziert miteinander verbindet.
 Wo stehen die Bücherschränke?
Aktuell gibt es in der Gesamtstadt vier Standorte:

  • In Lorch selbst steht der Bücherschrank im Kastellhof hinter dem Rathaus bzw. dem Sitzungssaalgebäude. Eingebettet zwischen Bänken und Brunnen ist hier ein kleiner Ort der Ruhe entstanden.
  • In Waldhausen befindet sich der Bücherschrank an der Bushaltestelle Reinhold-Maier-Straße und damit in direkter Nähe zur Grundschule.
  • In Weitmars steht der Schrank gegenüber der Kapelle unterhalb der Bushaltestelle am Kindergarten.
  • In Unterkirneck lädt der Bücherschrank am Waaghäusle zum Stöbern ein – umgeben von großen Bäumen.Damit sind über das Stadtgebiet hinweg gut erreichbare Orte entstanden, die den Zugang zu Literatur niederschwellig ermöglichen.

Was ist die Idee eines öffentlichen Bücherschranks?
Das Prinzip ist einfach: Jeder darf Bücher entnehmen, behalten, zurückbringen oder eigene Bücher einstellen. Das Angebot lebt vom Mitmachen. Wichtig ist dabei der Grundgedanke: Ein Bücherschrank ist kein Ort zur Entsorgung alter oder beschädigter Bücher. Eingestellt werden sollten gut erhaltene, saubere und inhaltlich interessante Bücher – also Literatur, von der man selbst meint, dass sie auch andere noch gerne lesen möchten. Gefragt sind aktuelle Romane, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher oder Klassiker in gutem Zustand.
 Von der Idee zum Gemeinschaftsprojekt
Der erste öffentliche Bücherschrank wurde in Lorch im Kastellhof eingeweiht. Er entstand in aufwendiger Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail. Schnell wurde deutlich, dass das Konzept auf große Resonanz stößt. In der Folge kamen weitere Standorte in Waldhausen, Weitmars und Unterkirneck hinzu. Allen Schränken gemeinsam ist, dass sie echte Gemeinschaftsprojekte sind. Ehrenamtliche Patinnen und Paten kümmern sich um die Betreuung, Bürgerinnen und Bürger haben gespendet, Vereine und örtliche Handwerker tatkräftig mit angepackt. Dieses Engagement verdient großen Dank. Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre dieses stadtweite Angebot nicht möglich.