Die kleine Stadtbeetreportage: "Warum machen wir das so?"

Im Mai zeigt sich wie lebendig unsere Stadtbeete sind. Jetzt arbeiten wir besonders achtsam, denn vieles wächst, blüht und lebt gleichzeitig. Rückschnitte beschränken wir auf das Notwendige und Verblühtes wird nur gezielt entfernt.

Die Beete werden möglichst natürlich belassen um Lebensraum und Vielfalt für Insekten, Vögel und diverse Bodenlebewesen zu schaffen. Gleichzeitig achten wir auf klare, gepflegte Strukturen. Wege, Ränder und angrenzende Bereiche werden gepflegt und gezielt zurückgeschnitten. Diese Balance aus Natürlichkeit und Ordnung ist uns wichtig, damit für alle etwas dabei ist und sich die Anlagen möglichst harmonisch ins Stadtbild einfügen. Um das wertvolle Bodenleben zu schützen, graben wir nicht um, sondern stechen unerwünschte Pflanzen gezielt aus.
So bleiben Regenwürmer, Mikroorganismen und die natürliche Bodenstruktur erhalten. Gärtnern im Mai bedeutet für uns Natur zuzulassen und das Stadtgrün verantwortungsvoll zu gestalten, von der bodenschonenden Pflege bis zur bewussten Auswahl der möglichst einheimischen und trockenheitsresistenten Pflanzen.
 
Zu unseren Lieblingen gehören z.B.

  • Wilde Möhre (Daucus carota)
  • Karde (Dipsacus sativa)
  • Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum)
  • Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • gewöhnlicher Dost (Origanum vulgare)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum)