Ein Jahr Rettungswache Lorch: Schnelle Hilfe, die ankommt

Seit einem Jahr ist die Rettungswache in Lorch in Betrieb – und sie hat sich in dieser Zeit zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Notfallversorgung entwickelt. Bei einem Termin vor Ort übergab Bürgermeisterin Marita Funk an die Rettungskräfte einen Korb voller Leckereien und würdigte deren Engagement und zog gemeinsam mit den Verantwortlichen eine erste Bilanz.

Die Zahlen des ersten Jahres unterstreichen die Bedeutung des Standorts: Insgesamt kam es zu 1.453 Alarmierungen für den Lorcher Rettungswagen 19/83-1. Der Standort war rund um die Uhr besetzt.
Ein Großteil der Einsätze entfiel dabei auf Lorch selbst. Darüber hinaus wurde der Rettungswagen auch zu Einsätzen in umliegende Städte und Gemeinden alarmiert, etwa nach Schwäbisch Gmünd, Wäschenbeuren oder Plüderhausen. Die Statistik zeigt außerdem, dass bei einem sehr großen Teil der Einsätze der Rettungswagen in 3 bis 8 Minuten vor Ort war.
Bürgermeisterin Funk betonte, wie wichtig der Standort für die Sicherheit der Menschen vor Ort und in der Region ist. „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind durchweg positiv. In Erinnerung bleibt mir besonders der Anruf eines Vaters zu einem Vorfall auf dem Sportplatz. Nur durch das schnelle Eintreffen der Rettungskräfte konnte das Kind gerettet werden.“ Solche Rückmeldungen zeigten eindrücklich, welchen Unterschied eine schnelle Hilfe vor Ort machen könne.

Ihr Dank galt deshalb ausdrücklich den Rettungskräften der Wache, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Gleichzeitig würdigte sie auch die Verantwortlichen im DRK-Kreisverband. Stellvertretend dankte sie der stellvertretenden DRK-Präsidentin Irene Meixner sowie dem Geschäftsbereichsleiter Rettungsdienst des Kreisverbands, Tobias Gerhardts, und der stellvertretenden Rettungsdienstleitung Evamaria Großmann für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die für aktuell zwei Jahre genehmigte Rettungswache eine feste Einrichtung in Lorch werden soll. Hierfür werde man sich gemeinsam einsetzen. 
Auch die Rettungskräfte selbst ziehen eine positive Bilanz. Die modernen Räumlichkeiten und die gute Lage der Wache bieten beste Voraussetzungen für ihre Arbeit. Die insgesamt sechs Notfallsanitäter/innen sowie sechs Rettungssanitäter/innen unter der Leitung von Pascal Kolb fühlen sich am Standort Lorch sehr wohl – und sorgen Tag für Tag dafür, dass im Notfall schnell geholfen werden kann.