Wetterstation in Lorch

Schüler des Gymnasiums analysieren die Daten vor Ort

Seit kurzem gehört eine Wetterstation am Gymnasium Friedrich II. zur schulischen Ausstattung. Simone Röhrig, stellvertretende Schulleiterin und Lehrerin des Geographie-Leistungskurses, hatte im vergangenen Jahr den Wunsch zweier engagierter Schüler der Stadtverwaltung vorgetragen, die gerne rund 2.000 Euro in eine Wetterstation samt Befestigungsmaterial investiert hat.

Fabian Waldenmaier und Jan Brinkmann präsentierten nun Bürgermeisterin Funk die installierte Wetterstation und die unterschiedlichen Daten- und Analysemöglichkeiten: Temperatur, Niederschlagsmenge, Windstärke und Windrichtung, Luftdruck und noch vieles mehr könne man messen und aus diesen Daten Rückschlüsse ziehen. Auch in Lorch, so die zwei Schüler des Geographie-Leistungskurses, sei der Ausbruch des Unterwasservulkans nahe dem Inselstaat Tonga im Südpazifik spürbar gewesen. 

Auf die Frage von Marita Funk, wie die Idee einer schulischen Wetterstation entstand, berichten die zwei Schüler der Abschlussklasse, dass sie selbst schon seit einigen Jahren im privaten Garten eine eigene Wetterstation hätten und daher Erfahrung in der Betreuung und Auswertung der Daten. Mit der Station vor Ort sei dies auch im Geographie-Leistungskurs möglich. Daher sei es für sie auch selbstverständlich gewesen, aktiv bei der Installation und der Implementierung der schulischen Wetterstation mit anzupacken.  

„Angedacht ist, dass Schüler aus dem Geographie-Leistungskurs als „Paten“ sich um die Station kümmern. Damit gewährleisten wir, dass auch nach dem Abitur und Weggang der Schülerinnen und Schüler, die neu angeschaffte Installation betreut wird“, so Simone Röhrig.

Neben dem großen Mehrwert für den schulischen Unterricht in Lorch, so Bürgermeisterin Marita Funk, freue es sie, dass ein Ausschnitt der ortseigenen Wetterdaten auch für alle Interessierten nun auch auf der städtischen Homepage über den Link „Wetterstation in Lorch“ unter www.stadt-lorch.de einsehbar ist. Des Weiteren könnten die Daten auch der Feuerwehr sowie dem Bauhof für den Winterdienst wertvolle Informationen liefen.