Was war los in der "Sommerpause"?

Einsatz des Saugbaggers am Götzenbach auf dem Oria-Platz

Rückblick

Und wieder ging die Zeit schnell vorbei. Hinter uns liegen, vor allem für unsere Schulkinder, die großen Sommerferien. Herausfordernd war das teils sehr durchwachsene Sommerwetter. Unabhängig davon gab es einzelne, schöne Tage, unterschiedliche Kulturangebote sowie ein buntes Schülerferienprogramm und eine  QR-Code-Rallye der Feuerwehr, die insgesamt für die Kleinsten für Abwechslung sorgten.
Auch in der sogenannten „Sommerpause“  wurde in unserer Stadt weiter gearbeitet. Die unterrichtsfreien Wochen wurde insbesondere für Digitalisierungsmaßnahmen an unseren Schulen genutzt. Am Gymnasium waren umfangreiche Elektroarbeiten zur Erstellung eines zentralen Datennetzes notwendig, damit alle Klassenzimmer mit dem Server verbunden sind und an den erforderlichen Stellen für Access Points des W-Lans installiert werden konnten. Rektor Mahler und BMin Marita Funk machten sich hierbei über den Baufortschritt selbst ein Bild. In der Sommerpause wurden zudem für rund 24.800 Euro 48 Tablets im Rahmen des Förderprogramms „Leihgeräte für Lehrer“ bestellt, die mit 23.800 Euro gefördert werden. Weitere Arbeiten wurden an der Grundschule in Waldhausen vorgenommen, sodass nun jedes Klassenzimmer mit Displays und Apple TVs ausgestattet ist. Anfang August wurden zudem Anschaffungen über knapp 72.000 Euro für die Schäfersfeldschule in Auftrag gegeben. Im Rahmen des Digitalpakts soll die Ausstattung in den Computerräumen und einigen Klassenzimmer erneuert und auf den neusten Stand gebracht werden. Für den Computerraum sind neue PCs und Monitore bestellt worden. Für etliche Klassenzimmer neue Beamer, Dokumentenkameras, Soundbars und Apple TVs.
Die Schließtage im Bürgerhaus Schillerschule waren fest für Sanierungsarbeiten eingeplant. Im zweiten Obergeschoss wurden an der nördlichen Fassade einige Fenster ausgetauscht und der große VHS-Raum saniert. Ein neuer Boden, frisch gestrichene Wände und Decken begrüßen ab sofort die Besucher. Weitere Räume sind für 2022 eingeplant. Des Weiteren wurde eine neue Küche im 2. OG eingebaut.
Mit sehr großem Engagement und viel Einsatz wurden Anfang August durch Mitglieder des Schwäbischen Albvereins die Schelmenklinge von den Unwetterfolgen befreit und wieder für die Besucherinnen und Besucher zugänglich gemacht! Vielen Dank dafür.Baulich ging es weiter: die Baustelle an der Remsbrücke / Bahnhofstraße in Waldhausen machte sichtbare Fortschritte. Mitte August wurden mit über 30 LKWs 238 cbm Beton angeliefert und verarbeitet.Anfang September startete die Baustelle am Götzenbach. Im Rahmen des Hochwasserschutzes sollen dort zwischen dem Zollplatz und der Bädergasse (Bereich Süd) entsprechende Schutzwände betoniert werden. Zur Bachseite hin wird eine Matritze mit dem Motiv „Maurus Romanus“ in die Schalung eingelegt, die sich nach dem Ausschalen in der Betonwand abzeichnet. Für die dem Bach abgewandte Seite entschied sich der Gemeinderat Muschelkalk zu verbauen. Zusätzlich werden im Bereich Zollplatz Kanal- und Wasserleitungen ausgetauscht sowie der Platz nach den Bauarbeiten erneuert. Die Gesamtmaßnahme über 1,6 Millionen Euro wurde vor der Sommerpause im Gemeinderat vergeben. Unabhängig von den Baumaßnahmen gab es im Bereich Götzenbach am Oria-Platz eine Reinigungsaktion unseres Bauhofs mit einem Saugbagger. Etwa 20 – 30 cbm Schuttmatterial wurde hierbei entfernt.
Mitte August konnte zudem der Planungsauftrag für die Leistungsphasen 4 bis 9 des Breitbandausbaus „Weiße Flecken“ vergeben werden. Der Gemeinderat hatte BMin Marita Funk vor der Sommerpause ermächtigt, den Auftrag an den günstigsten Bieter zu vergeben, um so keine Zeit für den benötigten Ausbau zu verlieren. Die aktuelle Kostenberechnung geht von 7,12 Millionen Euro brutto aus, wobei 90 % der Kosten ohne Mehrwertsteuer durch Bund und Land gefördert werden. Ziel ist es, dass der „bauliche Spatenstich in Richtung digitale Zukunft“ im Jahr 2022 erfolgt.Gut angenommen wurden auch die Impfaktionen, die seitens des Landkreises zusammen mit der Stadt organisiert wurden. An den ersten beiden Terminen im August konnten über 140 Impfungen durchgeführt werden, sodass es Anfang September noch einen dritten Termin gab, den über 50 Impfwillige nutzten. Vielen Dank an Rewe Lorch, Edeka Lorch sowie die Sportfreunde Lorch für die Stellflächen zum Aufstellen der Impfzelte.