Nachbericht: Gewässerschau am Götzenbach

Anfang November fand auf Initiative der Stadtverwaltung eine Gewässerschau am Götzenbach mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes, des städtischen Bau- sowie Ordnungsamtes sowie Bürgermeisterin Funk statt.

Im Vorfeld der Bachbegehung wurden die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen nördlich der Bahntrasse sowie die aktuell laufenden Maßnahmen am Zollplatz angesprochen und begutachtet.
 
Anschließend wurden bei der Begehung der Götzenbach sowie die angrenzenden Hangbereiche begutachtet. Auffallend war dabei, dass u.a. oftmals Grünschnitt und Erde  an der Hangkante zum Götzenbach abgelagert wird. Irrtümlicherweise wird teilweise von den Eigentümerinnen und Eigentümern davon ausgegangen, dass damit  ein Erhalt des Hangs erfolgen kann. Dies ist nicht der Fall, da diese losen Ablagerungen schnell wieder abgetragen werden. Ablagerungen werden deshalb seitens der Wasserwirtschaft als kritisch betrachtet. Vielmehr wird die Anpflanzung von Weiden oder anderen geeigneten Laubhölzern im Böschungsbereich favorisiert, um so durch das Wurzelwerk eine natürliche Stabilisierung des Hanges zu erreichen. Des Weiteren konnten bei der Begehung etliche gelöste Steinreste festgestellt werden, die teils von privaten Bachmauern ausgeschwemmt wurden und im Hochwasserfall zu weiteren Engstellen führen können. Aufgenommen wurden auch Rückschnittmaßnahmen, die seitens der Stadt erfolgen können sowie Hinweise an den Forst BW. Insgesamt konnten die Vertreter feststellen, dass ein Großteil der im Jahr 2018 thematisierten Maßnahmen umgesetzt wurde.