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Dank an "stille Lebensretter"

Ehrung der Blutspender

Blutspende in Waldhausen


Am 11.11. hätte traditionell die Ehrung der örtlichen Blutspenderinnen und Blutspender stattgefunden. Coronabedingt haben wir die Ehrung in diesem Jahr ausgesetzt. Unabhängig davon ist es BMin Marita Funk sowie DRK-Ortsverbandsvorsitzender Rupp ein wichtiges Anliegen, den verdienten Blutspenderinnen und Blutspendern den Dank für ihren Einsatz auszusprechen.
 
Wenn man von Lebensrettern spricht, dann denkt man an Ärzte, Krankenpfleger und die bekannten Blaulichtorganisationen. Gemeint sind damit die Polizei, die Feuerwehr und die Rettungsdienste. Diese werden bei Unfällen gerufen und retten vor Ort Menschenleben.
Neben diesem sehr wertvollen Einsatz vor Ort, gibt es noch viele weitere Lebensretter.  Nach außen werden diese jedoch nicht so wahrgenommen.
 
Einige dieser „stillen Lebensretter“ im Hintergrund sind die Blutspenderinnen und Blutspender.
Diese sind ein wichtiges Glied in der Rettungskette. Neben Blutspenden für akute Unfallopfer mit starken Blutverlust, bedarf es immer häufiger auch Blutspenden für Krebspatienten oder im Rahmen einer Organtransplantation.
Problematisch ist, dass Blut nicht chemisch hergestellt werden kann. Auch ist die Haltbarkeit begrenzt.
Eingefrorenes Blutplasma kann bis zu 2 Jahren gelagert werden. Die roten Blutkörperchen dagegen nur 35 Tage und die Thrombozytenkonzentrate nur vier Tage.
Neben der Haltbarkeit stellen die unterschiedlichen Blutgruppen sowie Resusfaktoren die Beteiligten vor große Herausforderungen. Nicht jedes Blut kann jedem gespendet werden.
 
In Lorch gab es im vergangenen Blutspenderjahr 3 Termine, zu denen 466 Blutspender, davon 18 Erstspender, kamen.
 
Vergangene Woche fand unter besonderen Bedingungen der dritte Termin in der Remstalhalle statt. Vor Ort erläuterte Vorsitzender Rupp sowie die weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Marita Funk die Vorgehensweise sowie einzelnen Stationen vor Ort am Blutspendetag.
 
Viele der Blutspenderinnen und Blutspender kommen regelmäßig und zeigen damit deutlich, dass sie sich außergewöhnlich engagieren. Jedoch im Stillen.
 
Als Zeichen der Wertschätzung, des Dankes und der Anerkennung verleiht daher das Deutsche Rote Kreuz an verdiente Mehrfach-Spenderinnen und –Spender Ehrennadeln und Verleihungsurkunden.
 
In diesem Jahr wurden der Stadtverwaltung 12 Personen genannt.
 
Für 10 Blutspenden geehrt wurden:
- Benedikt Baur
- Simon Graf
- Michaela Kieninger
- Corinna Reinhuber
- Lisa Marie Wirth
 
Für 25 Blutspenden geehrt wurde:
- Dieter Heier
 
Für 50 Blutspenden geehrt wurden:
- Alexander Lauber
- Andras Olmesdahl
- Roland Scheuing
 
Für 75 Blutspenden geehrt wurden:
- Thomas Beyer
- Markus Günther
- Manfred Popp
 
Als Anerkennung erhielten die Blutspender ein Geschenk der Stadt, die Urkunde des Deutschen Roten Kreuzes sowie eine Ehrennadel postalisch zugesandt.