Bebauungsplan „Osterwiesen II“:

- Abwägungsbeschluss der eingegangenen Stellungnahmen im Rahmen der Beteiligung
- Erneuter Entwurfsbeschluss des Bebauungsplans mit zeichnerischem Teil, Textteil, Begründung   sowie Fachbeitrag Schalltechnisches Gutachten zum Bebauungsplan Osterwiesen II und Fachbeitrag   
  Übersichtsbegehung Artenschutz mit Habitatpotenzialanalyse
- Erneuter Auslegungs- und Beteiligungsbeschluss am Bebauungsplan-Entwurf

Der Gemeinderat der Stadt Lorch hat in seiner Sitzung am 21.10.2021 gem. § 2 Abs.1 BauGB beschlossen, den Bebauungsplan „Osterwiesen II“ aufzustellen. Dieser wird im beschleunigten Verfahren nach § 13b BauGB aufgestellt. 

In der Gemeinderatssitzung am 17.02.2022 wurden die Bebauungsplanunterlagen mit Datum 17.02.2022 als Bebauungsplan-Entwurf beschlossen. Dieser wurde vom 04.03.2022 bis zum 07.04.2022 öffentlich ausgelegt; Behörden und Träger öffentlicher Belange wurden zeitgleich um Abgabe einer Stellungnahme zu den Planunterlagen aufgefordert.

Die eingegangenen Stellungnahmen wurden in einem Abwägungspapier zusammengefasst. Die Abwägungsvorschläge der Stadtverwaltung und die damit verbundenen Änderungen an den Planunterlagen wurden in der Sitzung am 30.06.2022 beschlossen. Der Bebauungsplan besteht aus folgenden Unterlagen:

(1) Dem zeichnerischen Teil vom 17.02.2022 / 30.06.2022, gefertigt von der VTG Straub Ingenieurgesellschaft mbH
(2) Dem Textteil mit örtlichen Bauvorschriften vom 17.02.2022 / 30.06.2022 gefertigt von der VTG Straub Ingenieurgesellschaft mbH
(3) Der Begründung vom 17.02.2022 / 30.06.2022 gefertigt von der VTG Straub Ingenieurgesellschaft mbH
(4) Dem Fachbeitrag Schalltechnisches Gutachten zum Bebauungsplan Osterwiesen II vom 29.04.2022, gefertigt von Gerlinger + Merkle Ingenieurgesellschaft für Akustik und Bauphysik mbH
(5) Dem Fachbeitrag „Übersichtsbegehung Artenschutz mit Habitatpotenzialanalyse“ vom 10.09.2021 / 28.01.2022, gefertigt von Dipl.-Ing- Annette Titze 

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst insgesamt ca. 2,26ha. Dieser ist im Lageplan schwarz gestrichelt umrandet und befindet sich innerhalb der Gemarkung Lorch. Er wird begrenzt von den Flurstücken Nr. 257/1, 257/16, 257/15, 257/14, 257/13, 257/12, 256 (Im Österle), 257/23, 258 (Kaiserstraße) und 257/2. Die Flurstücke Nr. 257/25 und 257 befinden sich innerhalb des Geltungsbereichs.
 
Geltungsbereich Bebauungsplan-Entwurf vom 17.02.2022 / 30.06.2022
Derzeit ist die Fläche im Flächennutzungsplan als geplante Wohnbaufläche ausgewiesen. Dies entspricht den geplanten Festsetzungen im Bebauungs-plan. Der Bebauungsplan wird somit aus dem Flächennutzungsplan entwickelt. 
Die Verwaltung wurde beauftragt, die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs.2 BauGB und die Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs.2 BauGB erneut durchzuführen.
Stellungnahmen können nur zu den geänderten Passagen der Bebauungsplanunterlagen nach § 4a Abs. 3 Satz 2 BauGB abgegeben werden.  
Der Bebauungsplan-Entwurf, bestehend aus den o.g. Unterlagen [Nr. 1) bis 5)], liegt gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 

15.07.2022 bis einschließlich 19.08.2022

im Rathaus Lorch, Hauptstraße 19, 73547 Lorch, während der üblichen Dienstzeiten zur allgemeinen Information der Öffentlichkeit öffentlich aus. Zusätzlich können gemäß § 4a Abs.4 BauGB die genannten Unterlagen während des Auslegungszeitraums über die Homepage der Stadt Lorch (https://www.stadt-lorch.de) bezogen werden.

Zeitgleich werden die berührten Behörden und betroffenen sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs.2 BauGB, sowie die Nachbargemeinden gemäß § 2 Abs.2 BauGB beteiligt und um Abgabe einer Stellungnahme gebeten.

Einwände, Anregungen und sonstige Hinweise können durch jedermann innerhalb der oben genannten Frist schriftlich oder zur Niederschrift sowie digital unter der oben genannten Adresse bzw. unter in-fo@stadt-lorch.de abgegeben werden.

Ort und Dauer der öffentlichen Auslegung sind hiermit gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.
Es wird weiter darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungs-plan unberücksichtigt bleiben können.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht wer-den, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

M. Funk, 
Bürgermeisterin