Wirtschaftsstandort Lorch
• Lage
Zentral in Süddeutschland liegt Lorch im Dreieck zwischen Stuttgart, Würzburg und Ulm.
Als westlichste Stadt des Ostalbkreises ist Lorch die Schnittstelle zur Region Stuttgart.
Als Wirtschafts- und Wohnraum voll schwäbischer Leistungs- und Lebensqualität nimmt der
Ostalbkreis mit rund 1.512 km² flächenmäßig die dritte Stelle unter den 35 Landkreisen in
Baden-Württemberg ein. Im Regierungsbezirk Stuttgart ist er der größte Landkreis und bildet zusammen
mit dem Landkreis Heidenheim die 2.138 km² große Region Ostwürttemberg.
• Verkehr
Die zwischen Schwäbisch Gmünd und Stuttgart vierspurig ausgebaute B 29 ist die wichtigste Verkehrs-,
Versorgungs- und Verteilerachse in Ost-West-Richtung und die Verbindung zur Region Stuttgart.
Eine leistungsfähige Vernetzung in die Teilräume des Landkreises und in die Nachbarkreise gewährleisten
die Bundesstraßen B 297, B 298, B 290, B 19 und B 466. Der Anschluss an die Autobahn A 7,
als Nord-Süd-Achse eine herausragende Verkehrsader in Europa,
erfolgt über die Anschlussstellen Ellwangen, Aalen/Westhausen und Aalen/Oberkochen.
Der Anschluss an die Autobahn A 8, als Ost-West-Achse auch eine herausragende Verkehrsader in Europa,
erfolgt über die Anschlussstelle Kirchheim.
Das Schienennetz folgt den Entwicklungsachsen und bindet Lorch und den Ostalbkreis in das überregionale
Netz der Deutschen Bahn AG ein. Auf der Strecke Stuttgart - Schwäbisch Gmünd - Aalen - Ellwangen und
weiter nach Nürnberg verkehren zweistündig InterRegios.
Diese Fernzüge werden ergänzt durch zahlreiche Regionalexpresszüge und Regionalbahnen.
Die Schienenstrecken von Aalen über Heidenheim nach Ulm bzw. über Nördlingen nach Donauwörth
verbinden den Kreis mit den Nachbarregionen.
Ein flächendeckendes Busnetz verknüpft die über 1.000 Wohnplätze und bindet diese an die
Zentren des Landkreises an.
Von Lorch erreicht man den internationalen Flughafen Stuttgart in 40 min. Der Ostalbkreis selbst verfügt
in Neresheim-Elchingen und Heubach über zwei gut ausgebaute Regionalflugplätze.
Zugang zu den nationalen und internationalen Schiffswegen erfolgt im 30 min. entfernten Plochingen.
• Bevölkerung
Der Ostalbkreis gliedert sich in 14 Verwaltungsräume. In den
42
Städten und Gemeinden im Ostalbkreis leben über 316.000
Einwohner.
Davon sind rund 126.900 erwerbstätig. Neben den industriellen Kernzonen
an Kocher, Jagst und Rems ist das Umland dünner besiedelt und vorwiegend
land-, forstwirtschaftlich und touristisch geprägt. Orientiert an der Leitmaxime:
Soviel Dezentralisierung wie möglich und soviel Zentralität wie nötig,
gewährleisten auf zwei Entwicklungsachsen die attraktiven Mittelzentren
Aalen,
Ellwangen
und
Schwäbisch
Gmünd sowie ein dichtes Netz von leistungsfähigen Unter- bzw. Kleinzentren
eine ausgewogene Versorgung mit sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen
Gütern und Dienstleistungen - vom Grundbedarf bis zum hochspezialisierten
Bedarf. In den zahlreichen dezentralen und servicestarken Kreiseinrichtungen
der verschiedenen Raumschaften spiegelt sich dieser, am Interesse der Bürgerinnen
und Bürger ausgerichtete Leitgedanke, wider.
• Wirtschaft ↑
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Tradition und Fortschritt, eine abwechslungsreiche Landschaft mit hohem
Freizeit- und Erholungswert,
kunsthistorische
Sehenswürdigkeiten und eine von Industrie, Gewerbe, Handwerk, Handel
und Landwirtschaft vielschichtig geprägte
Wirtschaftsstruktur
haben sich im Ostalbkreis harmonisch vereinigt. Ein Standort zum Wohnen,
Arbeiten und Erholen! Mutige Unternehmer und Erfinder, Spezialisten und
Tüftler mit überdurchschnittlich vielen Patentanmeldungen - all dies gehört
zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Wirtschaftsraumes. Dabei
ist keine Nische zu klein und kein High-Tech-Produkt zu innovativ. Die schlaue
Direktvermarktungsidee mit dem landwirtschaftlichen Genusssiegel
und die
welterobernde Computersoftware zur Maschinensteuerung finden im Ostalbkreis
gleichermaßen entwicklungsfördernden Boden.
• Bildung ↑
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Außer
den
Schulen in Lorch gewährleistet
ein gut ausgebautes,
allgemeinbildendes
und berufliches Schul- und Bildungswesen die Ausbildung
des beruflichen Nachwuchses und die bedarfsgerechte Weiterbildung der Berufstätigen
im Ostalbkreis. Neben den staatlichen Einrichtungen wird gerade im berufspraktischen
Bereich das Angebot durch mehrere spezielle
Bildungszentren
ergänzt. Verschiedene
Hochschulen
begünstigen den Einsatz moderner Technologien in der regionalen Wirtschaft
und fördern das Innovationsklima. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft
hat ihren Sitz in Aalen und bietet ergänzend zu den Schwerpunkt- Ingenieurstudien
Maschinenbau und Elektronik die neuen Studiengänge Technischer Redakteur
und Internationale Betriebswirtschaft an. Schwäbisch Gmünd ist Standort
einer Pädagogischen Hochschule und der Fachhochschule für Gestaltung. Ein Studienzentrum der
Fernuniversität Hagen hat ebenfalls den Sitz in Schwäbisch Gmünd. Technologie-,
Transfer- und Forschungszentren, teilweise von internationalem Renommee,
bringen weitere Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
Anfahrtsplan
Stadtplan