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Dichter - Luftkurort



Friedrich Schiller Friedrich Schiller erlernte in Lorch die Grundlagen seines späteren Schaffens: lesen und schreiben. Mit seiner Familie kam das Kind im Januar 1764 nach Lorch; sein Vater war württembergischer Werbeoffizier in der benachbarten Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. Der kleine Friedrich machte beim Lorcher Pfarrer Moser seine ersten Latein- und Griechisch-Übungen. Jahre später setzte der junge Dichter dem Geistlichen in seinem Drama Die Räuber ein literarisches Denkmal. Am 23. Dezember 1766 verließen Schillers den Remstalort wieder. Übrig geblieben von diesem Aufenthalt sind zwei Schillerhäuser: das durch jüngste Forschungen entdeckte tatsächliche Schillerhaus (Rundgang Nr. 23) und das seit 1876 irrtümlich als solches betrachtete und durch eine bronzene Tafel über dem Eingang markierte Schillerhaus (Rundgang Nr. 29).


»  Veranstaltungen im Schiller-Jahr 2009 in Lorch


Eduard Mörike Eduard Mörike kam am Ende seiner dichterischen Schaffenszeit als Erholungssuchender auf ein paar Wochen nach Lorch, um die Stille, die gesunde Luft und das Klima zu genießen.
Der Ort gefiel ihm so gut, dass er mehr als zwei Jahre geblieben ist.
Das Mörikehaus (Rundgang Nr. 9) war seine dritte und zugleich letzte Lorcher Bleibe.
Töpfern hat er in Lorch zwar nicht gelernt, doch verzierte er ungebrannte Rohware,
vom ihm sogenannte Lorcher Bronze, mit Zeichnungen und Sprüchen und verschickte die fertigen Töpfe an Freunde.
Das brachte ihm den Ruf ein, er hätte in Lorch eine Töpferei mit Laden eingerichtet.




»  Das war das Programm im Mörike-Jahr 2004 in Lorch
»  Weiterführende Informationen, Links und Veranstaltungen im Jahr 2004
»  Die Gedichte im Mörike-Jahr 2004


Eduard Mörike Luftkurort
Der Anschluss Lorchs an die Eisenbahn 1861 brachte für den Ort ab etwa 1870 einen neuen Aufschwung als ein vom bürgerlichen Tourismus begehrter Luftkurort. Bis in die 1930er Jahre konnte die Stadt diese Stellung aufrecht erhalten.





»  Lorcher Bücher





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