Stadt Lorch
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Stadtteil Rattenharz

Rattenharz

Rattenharz ist ein südlich oberhalb des Remstals gelegener Stadtteil von Lorch und gehörte zuvor zur bis 1971 selbständigen Gemeinde Waldhausen.
Mit seinen rund 250 Einwohnern ist Rattenharz der kleinste Stadtteil von Lorch.

Als typisches Straßendorf reihen sich die Häuser auf 800 Metern fast außschließlich entlang der Kaiserstraße, die quer durch den Schurwald vom Fellbacher Kappelberg über eine Länge von 40 km bis zum Fuß des Hohenstaufens als Kaisersträßle weiter verläuft.

Die Friedhofskapelle Rattenharz ist das Markenzeichen des kleinen Teilorts. Einst als reine Friedhofskapelle geplant, wurde die 1959 erbaute Holzkirche von Anfang an für regelmäßige Gottesdienste genutzt.

Der Ortsname Rattenharz


Die Ersterwähnung des Ortes 1441 enthüllt die ursprüngliche Schreibweise des Ortsnamens als "Rattenhart". Diese Namensform setzt sich aus der Tierbezeichnung "Ratte" und der alt- beziehungsweise mittelhochdeutschen Waldbezeichnung "-hart" zusammen, unter der ein als Viehweide dienendes Waldstück verstanden wurde. Ursprünglich bedeutet somit der Ortsname "Rattenweidewald" oder besser "Weidewald der Ratten".
Später wurde der Ortsname verschönernd umgedeutet zu "Siedlung am roten Wald". Diese Bedeutung kommt zum Beispiel im mundartlichen "Rautenhart" zur Geltung.
Die seit 1511 belegte amtliche Form "Rattenharz" steht für die Schreibweise "Rattenharts", mit welcher der Hofbesitz einer Person namens Rattenhart angedeutet werden sollte.

Leben und Wohnen in Rattenharz


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Spielplatz