Stadt Lorch
Stadt Lorch
Hauptstraße 19
73547 Lorch
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Fax: 07172 1801-59

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Familienfreundliche Stadt


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Innenstadt Lorch

Lorch

Lorch ist eine liebenswerte Kleinstadt am geografischen Mittelpunkt der Rems mit einem historischen Stadtkern sowie römischer und staufischer Vergangenheit.

Das Wahrzeichen der Stadt, das Kloster Lorch, blickt majestätisch auf die Besucher und Einwohner herab.
Um 1100 stifteten Herzog Friedrich von Schwaben und seine Gemahlin Agnes das Benediktinerkloster Lorch. Seit ca. 1140 diente es als Grabstätte des staufischen Geschlechts. Eine besondere Attraktion ist das farbenprächtige Staufer-Rundbild des Lorcher Künstlers Hans Kloss im Kapitelsaal.

Nordöstlich des Klosters verlief einst die Grenze des römischen Weltreiches. Die Rekonstruktion eines Wachturms erinnert daran. Der von Norden kommende Limes bildete hier das bekannte Limesknie und führte Richtung Osten weiter zum nahen Dreiländereck, dem Zusammentreffen der römischen Provinzen Obergermanien und Rätien. Den Spuren der Römer kann man noch heute entlang des Limeswanderweges folgen.

Aber nicht nur historische Fachwerkbauten bestimmen den Charakter der Stadt, sondern auch moderne, architektonisch eigenwillige Gebäude haben hier ihren Platz. So geben die von weither sichtbaren Glas-Stahl-Konstruktionen des Schulzentrums sowie der danebenliegenden Sporthalle auf dem Schäfersfeld, die von Günther Behnisch, dem Architekten des Olympiastadions München und der Akademie der Künste in Berlin, geplant wurden, dem Stadtbild eine besondere Note.

Schon Friedrich Schiller wohnte hier von 1764 bis 1766 in der Stuttgarter Straße 9. Bis vor wenigen Jahren wurde versehentlich das Gebäude in der August-Wilhelm-Pfäffle-Straße 2 als Schillerhaus angesehen.
In der Lorcher Volksschule erlernte Schiller die Grundlagen für seine spätere Tätigkeit als Dichter, das Lesen und Schreiben. Außerdem bekam er vom Lorcher Pfarrer Philipp Ulrich Moser seinen ersten Lateinunterricht. In seinem Drama "Die Räuber" setzte er diesem ein literarisches Denkmal.

Einer der Hauptvertreter des schwäbischen Biedermaiers, Eduard Mörike, wohnte ebenfalls einige Zeit in Lorch. Vor dem Gebäude Hauptstraße 24 begrüßt er noch heute als lebensgroße Bronzefigur der Künstlerin Maria Kloss die Besucher von Lorch.

Der Ortsname Lorch


Der Ortsname "Lorch" entstammt wahrscheinlich den Anfängen der römischen Besiedlung unseres Gebiets und verweist auf den Besitz der namengebenden Person Laurus, also auf das "Laurus'sche" Besitztum. Laurus/Laurius ist als gallorömischer Personennamen bezeugt.
Die Funktion des Lorcher Namenträgers ist allerdings ungeklärt. Wie bei dem Gründer Welzheims könnte es sich dabei um den Kommandanten der römischen Auxiliartruppe handeln, der das Land hierum in Besitz genommen und das Kastell und die notwendigen Versorgungseinrichtungen, wie Dorf und Gutshöfe, eingerichtet hat.

Das Wappen von Lorch

Wappen Lorch

Das Wappen von Lorch ist ein gold/schwarz-gespaltener Schild.
Im linken Teil prangt in goldenem Feld der schwarze Buchstabe L. Das lateinische "L" ist das alte, mindestens seit 1512 in Geltung gewesene Wappen von Lorch.
Im rechten, schwarzen Feld erhebt sich ein nach links blickender, aufgerichteter Löwe. Der Löwe ist das staufische Wappenbild. Die Farbgebung geht ebenso auf das Staufergeschlecht zurück.

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