Stadt Lorch
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Hauptstraße 19
73547 Lorch
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Bürgerbüro

Lebenslagen

Unter Lebenslagen sind für zentrale Ereignisse im Leben wie "Geburt", "Heirat" oder "Umzug" die wesentlichen Informationen zusammengeführt. Entsprechendes gilt für Themenbereiche wie "Personalausweis, Reisepass, Kinderreisepass".

Sie werden darüber informiert:
  • welche Rechte und Pflichten Sie haben,
  • welche Behördengänge zu erledigen sind (mit Verknüpfung zu den zugehörigen Verfahrensbeschreibungen),
  • welche privaten Stellen eingeschaltet werden sollten (zum Beispiel Unterrichtung der Versorgungsunternehmen, Banken und Versicherungen über einen Umzug),
  • welche finanziellen Hilfen bestehen,
  • welche steuerlichen Auswirkungen es gibt.

Es werden Tipps angeboten und Checklisten (etwa dazu, was bei einem Umzug üblicherweise und in welcher Reihenfolge zu erledigen ist) sowie weiterführende Links zu anderen Internetangeboten.

Lebenslagen

Umgangsrecht des Kindes mit den Eltern

Den leiblichen Eltern steht, unabhängig von der elterlichen Sorge, ein Umgangsrecht mit dem Kind zu. Sie haben also auch nach dem Entzug des Sorgerechts weiterhin das Recht, ihr Kind in regelmäßigen Abständen zu sehen. Gleichzeitig hat auch das Kind ein Umgangsrecht mit den Eltern.

Darüber hinaus haben Bezugspersonen, die im Leben des Pflegekindes wichtig sind (z.B. Großeltern, ehemalige Lebenspartner von Mutter oder Vater und auch ehemalige Pflegeeltern) das Recht auf Umgang mit dem Kind. Dadurch soll eine gewisse Kontinuität gewahrt, Brücken zwischen den Lebensabschnitten des Kindes geschaffen und Brüche verhindert werden. Rechtlich ist der Umgang des Kindes mit Eltern oder anderen Bezugspersonen im Bürgerlichen Gesetzbuch festgeschrieben.

Sowohl Pflegeeltern als auch die leiblichen Eltern sowie weitere Bezugspersonen sollen zu Fragen des Umgangsrechts die Beratungsangebote des Jugendamts in Anspruch nehmen. In Konfliktsituationen ist stets nach Lösungen zu suchen, bei denen das Wohl des Pflegekindes im Vordergrund steht.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat ihn am 19.12.2016 freigegeben.